Selbstreguliertes Lernen
Lernen zu Lernen und Selbstregulation sind Kernkompetenzen, die sowohl im Fernstudium als auch beim Lernen mit neuen Medien unabdingbar sind. IFeL untersucht entsprechende Lernszenarien und identifiziert für einen erfolgreichen Lernprozess relevante Faktoren. Auf der Basis dieser Forschung werden indirekte Fördermassnahmen z.B. im Bereich von Feedbacks bei Studienleistungen oder der Konstruktion von Fragestellungen und direkte Massnahmen wie z.B. klassische Trainings oder community-orientierte Lernansätze (online) konzipiert und weiterentwickelt.
In die Betrachtungen bzw. bei der Umsetzung von Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsprojekten ziehen wir jeweils situationsspezifische Aspekte mit ein. Wichtige Elemente dabei sind u.a. Lernziele, Aufgabentypen, Lernumgebung, bestehende Lernkompetenzen bzw. Wissen, motivationale und emotionale Faktoren.
Forschungsmethodisch ist es uns ein Anliegen, unsere Aussagen auf empirisch gestützte Fakten zu stützen. Dazu werden zum Einen Selbstberichtsverfahren wie Fragebogen, Lautes Denken, Interviews, Protokolle oder Lerntagebücher und zum Anderen verhaltensnahe Instrumente wie videogestützten Beobachtung, Logfile-Analysen oder Eyetracking eingesetzt. Bei bestimmten Fragestellungen werden die entsprechenden Methoden kombiniert.
Ein weiterer Forschungsbereich innerhalb des Selbstregulierten Lernens ist die Medienkompetenz. Die Medienkompetenz besteht aus mehreren Kompetenzen des Gebrauchs und der Anwendung von Kommunikationsmedien. Nach der Definition von Baacke gehören zum Bereich Vermittlung die Medienkritik (Reflexion und Analyse) und die Medienkunde (Information/Wissen und Anwendung), zur Zielorientierung gehören die Mediennutzung (Konsum und Beteiligung/Interaktion) und die Mediengestaltung (Innovation und Ästhetik). Das IFeL untersucht Komponenten der Medienkompetenz im Forschungsprojekt ICILS – International Computer and Information Literacy Study. Weitere Informationen dazu unter "Projekte F&E".






